Börsenlexikon
Informieren Sie sich hier über alle Themen rund um das Thema Börse!
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Abschreibungen
Abschreibungen zeigen die Reduzierung der Werte von Aktiva, bei denen im Zeitverlauf ein Wertverlust eintritt. Dieser resultiert durch allgemeine Gründe wie Verschleiß und Abnutzung, geänderte rechtliche Rahmenbedingungen, Erniedrigung des Wertes aufgrund technologischen Fortschritts oder dem Ablauf der Nutzungsdauer von Rechten.
Abwicklungsdatum (Settlement)
Das Abwicklungsdatum ist eine Bezeichnung für den Erfüllungstag bzw. Erfüllungstermin bei einem Wertpapier- oder Warentermingeschäft. Es wird zwischen Cash Settlement (Ausgleich in Geld) und physischem Settlement (Lieferung des Basiswertes) unterschieden.
Ad-Hoc
Kursbeeinflussende Meldungen von Unternehmen, die als Aktiengesellschaften notieren, werden in Form von Ad-Hoc Meldungen veröffentlicht. Die Unternehmen listen diese auf ihren Internetseiten und nutzen Nachrichtendienste für die Verbreitung. Dadurch sollen alle Marktteilnehmer die Möglichkeit erhalten, Informationen gleichzeitig zu bekommen.
Aktie
Das Eigentum an einer Aktiengesellschaft ist in Bruchteile unterteilt, die durch Aktien verbrieft sind. Früher wurden Aktien mit einem Nennwert ausgegeben, der den nominalen Anteil am Grundkapital der Gesellschaft angab. Seit ihrer Zulassung 1998 haben sich auch in Deutschland Aktien ohne Nennwert (Stückaktien) durchgesetzt, die den Anteil am Grundkapital in Prozent angeben. Aktionäre haften in Höhe des Nennwerts der Aktien und werden durch die Zahlung von Dividenden am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein Aktionär die Möglichkeit, über die Gewinnverwendung etc. zu entscheiden. Während Stammaktien dem Besitzer ein Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien kein Stimmrecht, erhalten in der Regel jedoch eine etwas höhere Dividende als Stammaktien.
Aktienmarkt
Der Aktienmarkt ist ein Teil des Kapitalmarktes. Auf dem Aktienmarkt werden Unternehmensanteile (Aktien) gehandelt. Zu unterscheiden sind dabei börslich gehandelte Unternehmensanteile und der Freimarkt (Graumarkt), in dem auch Aktien gehandelt werden können, die nicht an der Börse notiert sind.
Aktiensplit
Für die bestehende Anzahl Aktien wird eine erhöhte Anzahl in einem festgelegten Verhältnis ausgegeben. Das Grundkapital bleibt dabei unverändert. Optisch wirken die Aktien nach einem Split billiger. Dies führ gelegentlich zu Käufen in den Titeln.
Aktiva
Umschreibung für die Aktivseite der Bilanz. Dort werden sämtliche Vermögensgegenstände des Unternehmens aufgeführt. Die Aktivseite wird nach Fristigkeit, in der Regel von oben nach unten, in kurz- wie langfristige Vermögensgegenstände aufgeteilt.
Alpha
Bezeichnung für die höhere Rendite (positives Alpha) oder niedrigere Rendite (negatives Alpha) eines Fonds im Vergleich zur Benchmark. Das Alpha errechnet sich durch Subtraktion der Rendite der Benchmark von der Rendite des Fonds.
AMEX
Die American Stock Exchange (AMEX) ist die zweitgrößte Wertpapierbörse Nordamerikas. Sie wurde 1842 gegründet und verfügt über eine lange Tradition. Gelistet sind dort überwiegend kleine bis mittelgroße amerikanische Gesellschaften.
Amtlicher Markt
Der Amtliche Markt ist am 1. November 2007 in den Regulierten Markt überführt worden. Damit ist die bisher bestehende Unterteilung der organisierten Zulassungssegmente in den Amtlichen und Geregelten Markt aufgehoben worden. Im Regulierten Markt gelten die Zulassungsvoraussetzungen und die Folgepflichten der Teilnehmer des Amtlichen Marktes. Wertpapiere, die vor dem 1. November 2007 zum Amtlichen Markt zugelassen waren, gelten seit 1. November 2007 als zum Regulierten Markt zugelassen.
Arbitrage
Arbitrage ist die Ausnutzung von Preisdifferenzen an verschiedenen Märkten. Durch ein Gegengeschäft kann sofort ein risikoloser Gewinn erzielt werden. Aufgrund der meistens liquiden Märkte und der modernen Kommunikationsmittel ist Arbitrage heute kaum noch möglich.
Ask
Der Askpreis, auch Briefkurs genannt, stellt den niedrigsten Kurs dar, zu dem ein Marktteilnehmer bereit ist, ein bestimmtes börsennotiertes Papier zu verkaufen. Ein Käufer kann in einem elektronischen Markt zu diesem Preis sofort die Aktien, Optionen, usw. über die Börse erwerben
Assets
Umschreibung für die Aktivseite der Bilanz. Dort werden sämtliche Vermögensgegenstände des Unternehmens aufgeführt. Die Aktivseite wird nach Fristigkeit, in der Regel von oben nach unten, in kurz- wie langfristige Vermögensgegenstände aufgeteilt.
Außerordentliche Aufwendungen
Es handelt sich um einen Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) in dem wiederkehrende Aufwendungen aufgeführt sind. Dabei handelt es sich beispielsweise um Schäden wegen Betrugs oder um Verluste aus dem Abgang von Gütern des Anlagevermögens. Häufig ist der Saldo aus gebildeten und aufgelösten Rückstellungen der größte Posten.
Außerordentliche Erträge
Es handelt sich um einen Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) in dem wiederkehrende Erträge aufgeführt sind. Dabei handelt es sich beispielsweise um Gewinne aus der Auflösung von Rückstellungen oder dem Abgang von Gütern des Anlagevermögens. Häufig ist der Saldo aus gebildeten und aufgelösten Rückstellungen der größte Posten.
Auktion
Bei der Auktion, in Deutschland oft XETRA Auktion genannt, handelt es sich um eine Handelsform des Börsenmarktes, mit dem Ziel die vorhandene Liquidität durch Zusammenführung und Berücksichtigung aller aktuell vorhandenen Aufträge der Handelsteilnehmer zu konzentrieren. Die Preisfeststellung findet zu festgelegten Zeiten statt, im XETRA Handel zu Handelsbeginn oder -ende. Bestimmte Ereignisse, wie beispielsweise starke, schnelle Kursbewegungen lösen ebenfalls eine Auktion aus.
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